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An dieser Stelle ein paar Informationen für all diejenigen die gern selbst Reisen wollen.

Reisezeit und Wetter

Thailand ist immer eine Reise wert und das unschlagbare Argument schlechthin: egal zu welcher Jahreszeit, es gibt immer einen Ort, wo es gerade schön ist. Aufgrund der Lage ist das Klima sehr feucht und warm, naja auch hier gibt es Ausnahmen z.B. im Norden. Was bei uns der Winter ist, ist dort die sogenannte kalte Jahreszeit (liegt ja auch auf der Nordhalbkugel). Kalt heißt allerdings 30 Grad Celsius und vor allem trocken. Im Gegensatz dazu gibt es von April bis Oktober die heiße und feuchte Jahreszeit. Es gibt also eine Trocken- und eine Regenzeit. Winter, Frühling, Sommer und Herbst so wie bei uns, gibt es demnach nicht. Für Europäer gibt es einen Tipp von mir, immer dann wenn die Winterzeit beginnt und manche Tage garnicht richtig hell werden, tut ein Urlaub in diesem Sonnenland so richtig gut.

Im Moment sieht das Wetter in Leipzig und Thailand so aus:
Leipzig
Leipzig
Ortszeit: 16:25
(Update: 16:24)
13 °C
35 %
Bangkok
Bangkok
Ortszeit: 22:25
(Update: 22:25)
30 °C
83 %
Chiang Mai
Chiang Mai
Ortszeit: 22:25
(Update: 22:25)
26 °C
47 %
Krabi
Krabi
Ortszeit: 22:25
(Update: 22:25)
29 °C
83 %
Singapore
Singapore
Ortszeit: 16:25
(Update: 16:24)
28 °C
79 %

Der König

König Bhumibol Adulyadej wird im ganzen Land hoch verehrt. Die Menschen lieben den König. Mit zahlreichen Hilfsprojekten und der Nähe zum Volk hat sich König Bhumibol bei den Menschen einen sehr hohen Respekt verdient. Sein Porträt hängt in fast jedem Haus. Im Jahr 1946 bestieg Bhumibol Adulyadej den Thron und wurde, kurz nach seiner Heirat mit Königin Sirikit, im Jahr 1950 gekrönt. Angeblich gibt es sogar eine Gefängnisstrafe, wenn man auf Geld tritt, da der König auf jedem Geldstück und -schein zu sehen ist.

Leider ist der von den Thai wie ein Gott verehrte und geliebte König Bhumibol am 13. Oktober 2016 verstorben. Das ganze Land trauert und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was mich nun in diesem wunderbaren Land erwartet. Der König war vorallem für seine Sanftmut und Friedfertigkeit bekannt. Nun ist erst einmal eine einjährige Staatstrauer angeordnet worden.

Englisch und Thai

Ich wundere mich schon lange nicht mehr über völlig schleierhafte englische Worte. Thais sprechen Englisch auf ihre eigene Weise. Die Betonung von Wörtern liegt oft auf unterschiedlichen Silben und die Aussprache ist thailändisch geprägt. Sie können wirklich kein R sprechen und sie formulieren Ihre englischen Sätze wie ich, von daher passen wir super zusammen. Inzwischen gibt es sogar T-Shirts mit besonders markanten Thai-Englisch Kauderwelsch wie zum Beispiel „Same, same but different“. Diesen Spruch hört man beim Shoppen des öfteren, wenn einem ähnliche Ware angeboten wird, die aber unterschiedliche Eigenschaften haben.

Ebenso oft höret man „Solly Mistel, no häb“, also „Sorry Mister, we do not have this“, wenn man nach einem bestimmten Produkt fragt oder aber ein gehauchtes „You can try“, um einem die Anprobe eines Produktes schmackhaft zu machen.

Ein paar wichtige Worte in Thai

Jedesmal wenn ich reise nehme ich mir vor, die Sprache besser zu verstehen – aber es ist aussichtslos. Man kann die Buchstaben nicht lesen, es gibt keine Wortzwischenräume und nur ein Punkt kennzeichnet das Ende des Satzes. Männer und Frauen sprechen etwas unterschiedlich, so verwenden Sie am Ende von Sätzen Khaa oder Kap. Frauen verwenden das langgezogene „Khaa“ und Männer das kurze „Kap“.

Mein ganzer Wortschatz beläuft sich auf folgende Floskeln:

Aloi – Lecker
Sawasdee Khaa/Kap – Guten Tag
Kop Khun Khaa/Kap – Danke
Tschek bin – Bitte zahlen
Mai pen rai – Macht nichts

Do’s and Dont’s – Thailändische Kultur

Thailand ist ein buddhistisches Land. Beschädigungen an Buddha-Abbildern werden mit Gefängnisstrafen geahndet.

Die Königsfamilie wird von den Thais in Ehren gehalten. Vor kurzem wurde sogar die Youtube-Internetseite in Thailand gesperrt, weil dort Videos aufgetaucht sind, die den König lächerlich gemacht haben.

Der Kopf gilt in Thailand als heilig und sollte nicht berührt werden. Auch Kindern streichelt man nicht über den Kopf.

Zärtlichkeiten werden in der Öffentlichkeit nicht gezeigt. Sie werden wenig Thais sehen, die händchenhaltend durch die Strassen laufen. Durch die westliche Ausrichtung besonders in Bangkok habe ich jedoch hin und wieder auch schon Ausnahmen gesehen, aber generell gilt es in Thailand als unschicklich, Zärtlichkeiten öffentlich auszutauschen.

Thais begrüssen sich mit einem Wai. Bei dieser Geste liegen beide Handflächen aneinander vor der Brust und der Kopf wird leicht gesenkt. Der Wai ist zugleich Ausdruck des Respekts voreinander. Es existieren bestimmte Regeln, wie der Wai ausgeführt wird.

Die Füße gelten als unreines Körperteil. Man sollte es daher vermeiden jemanden die Füße entgegenzustrecken, oder mit dem Fuß zu berühren.

Thais achten sehr auf ihre Kleidung. Es ist ihnen unverständlich, warum sich offensichtlich reiche Touristen nachlässig kleiden. Für Thai-Verhältnisse ist jeder reich, der sich einen Flug nach Thailand leisten kann.

Wenn man einen Tempel besuchen möchte, sollte man auf angemessene Kleidung achten. Kurze Hosen, kurze Röcke und schulterfreie Tops sind nicht erlaubt. Bevor man einen Tempel betritt, werden die Schuhe ausgezogen.

Trickbetrüger sind ärgerlich, gibt es jedoch in jedem Land. Besonders in Bangkok trifft man in der Nähe von Hotels oder Sehenswürdigkeiten freundliche Thais an, die einen ansprechen und zufälligerweise einen Tag frei haben. Man sollte sich nicht auf solche Gespräche einlassen, denn es ist garantiert ein Schlepper, der einen zu einer günstigen Einkaufsgelegenheit, wie Designerkleidung oder Edelsteinen lotsen will und dafür Provision kassiert. Auch Taxifahrer versuchen manchmal diese Masche.

Lächeln ist ein absolutes Muss für jeden Thai und für mich natürlich auch. Hat man eine Beschwerde in einem Hotel, kommt man garantiert weiter, wenn diese freundlich lächelnd vorgetragen wird. Thais lächeln wenn sie sich freuen, sich bedanken, begrüßen und sogar wenn sie sich entschuldigen, für kleine Unannehmlichkeiten.

An Souvenirständen gehört Handeln mit dazu. Preise können teilweise bis zu 50% runtergehandelt werden. Es gilt allerdings als unhöflich eine runtergehandelte Ware nicht zu kaufen.

Essen an Straßenständen ist für uns das kulinarische Erlebnis schlechthin. Die Ware wird frisch zubereitet und jeden Tag frisch gekauft und es gibt nichts besseres als eine Nudelsuppe von einer mobilen Garküche.