Lost in Chinatown – vom Mitreisenden

Eigentlich wollten wir heute noch einen Ausflug zu den „schwimmenden Märkten“ machen, aber beim Start um 7 Uhr wäre das mit dem Frühstück etwas knapp geworden. Also kein Ausflug sondern richtig frühstücken. Ich habe selten so ein riesiges Buffet gesehen, europäisch, asiatisch (warm oder sushi), amerikanisch für jeden etwas und wenn Anja morgen die Knipse nicht vergißt liefern wir den Beweis noch nach. Sensationell ist der Toast, der im Steinofen geröstet wird. Nach soviel Essen muß man sich bewegen, so beschlossen wir zum Wat Arun zu fahren, schön mit der Fähre auf dem Fluss Richtung Norden für 14 Baht und dann noch vom Ostufer zum Westufer übersetzen für 3 Baht. Wat Arun ist wirklich beindruckend, was auch auf den Fotos zu sehen ist (werden nachgereicht, weil die Anja, frisch eingesalbt, schon schläft). Dann haben wir einen 4 stündigen Spaziergang aus dem Reiseführer durch Chinatown gemacht. Das ist nichts für Diejenigen, die die Enge des zur Verfügung stehenden Raumes in einer Gasse und die Vielzahl der sich eben dadurch quälenden Menschen nicht mögen. Uns egal, wir waren mittendrin. Eine gute Übung für die Selbstbeherrschung. Da wollen die, die hinter einem laufenden vorbei, obwohl kein Platz ist und die Mopeds kommen einem auch noch entgegen. Wer da ruhig bleibt und lächelt, anstatt (innerlich) wie äußerlich zu fluchen, der hat….. den Test bestanden. Ich bin natürlich durchgefallen, knapp :-). In Chinatown kann man aber nicht nur in den Menschenmassen sondern auch im Kleinkram den man kaufen könnte untergehen. Hauptsache bunt, definitiv kitschig, meist aus Plaste und jeder 2. Stand das gleiche Angebot. In den Nebenstrassen, oder sind es Hauptstrassen, gibt es dann auch reichlich Essensangebote, von Haiflosse über Vogelnester bis hin zu Fisch und Hünchen fritiert oder gegart, alles was satt macht. Und ich hatte wirklich gerade zu diesem Zeitpunkt keinen Hunger sondern nur Durst. Zurück im Hotel wollten wir dann die Abendtour zu den schwimmenden Märkten buchen, um festzustellen, daß diese nur am Wochenende stattfindet. Somit blieb uns nichts anderes übrig als uns doch nochmal in das bunte Treiben auf der Silomroad zu werfen. Nachdem bei Anja das Wundermittel aus dem Kräuterladen über Nacht gewirkt hat, und ich für unbestimmte Zeit ein absolut freie Nase habe, war der Auftrag klar noch ein weiteres Fläschchen zu besorgen, damit es auch bis Sonntag reicht 🙂 Es war dann auch noch genügend Zeit um ein letzte Massage zu genießen. Zu guter letzt haben wir unser letztes Abendessen in einer netten Garküche auf der Strasse vor unserem Hotel genossen.

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Anja

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