Kalt und Warm

Ich muss das jetzt einfach mal loswerden. Ähnlich wie zu Hause gibt es hier die Extreme warm und kalt, nur genau anders herum. Daheim ist es drinnen schön warm und draußen unangenehm kalt, hier ist es drinnen kalt und draußen un- bzw. angenehm warm. Verrückte Welt. Kurz, wir sind immer froh, wenn wir wieder raus ins Warme kommen, wissen es aber auch durchaus zu schätzen aus der Mittagshitze mal ins kühle Drinnen zu wechseln.

Vielleicht mal noch etwas zur Sicherheit, vor jedem Hoteleingang, Einkaufszentrum und am Skytrain gibt es Metalldetektoren und eine extra Taschenkontrolle. Ich bezweifle zwar, dass man damit wirklich etwas findet, aber sie bemühen sich. In Deutschland wären solche Kontrollen jedenfalls undenkbar.

Heute haben wir den Kulturschock schlechthin erlebt, naja Daniel zumindest, ich kenn es ja schon. Angefangen haben wir in Banglamboo dem Viertel für alle Backpacker und der berühmten Kao San Road.

Kan San Road

Kao San Road

(hier gibt es alles von Prada bis Channel, Software, Blu-ray Videos und Ausweisen aller Art. Wozu auch immer man einen gefälschten deutschen Führerschein braucht, ich weiß es nicht. Mit einem Spaziergang durch Bangkoks altes Viertel, vorbei am Golden Mount (hier lief uns die Suppe förmlich am ganzen Körper herunter, so heiß war es) durch Chinatown, kurze Dusche im Hotel und hinein ins Luxus-Bangkok und das Aquarium. Mitten im Siam Paragon (Riesen-Einkaufszentrum, gibt es so nicht in Deutschland) im Keller ein gigantisches Aquarium Sea Life Bangkok, mit riesigen und vielen Haien, bunten Fischen, Seepferdchen, Quallen, Fröschen und Pinguinen. Wow, ich hätte auf jeden Fall eine Jahreskarte.

Einfach unbeschreiblich schön. Zum Abschluss unser erstes Streetfood, sehr lecker. Unseren vorerst letzten Abend in Bangkok verbringen wir gerade am Pool unseres Hotels mit Blick auf den Chao Praya, bevor es morgen weiter nach Chiang Mai geht. Daniel freut sich schon auf die vielen neuen Eindrücke und den Kochkurs. Außerdem wird es dann mal Zeit für eine Massage. Wir werden berichten.

Bis Morgen, Sawadee kha, Anja

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