Thai-Massage

An unserem letzten Tag in Chiang Mai ließen wir es so richtig krachen. Am Vormittag ein Ausflug ins etwas entfernte und in den Bergen gelegene Wat Doi Suthep, leider zu weit weg für einen Spaziergang und so nahmen wir uns ein sogenanntes Red-Taxi und ließen uns hinauf fahren. Oben angekommen sahen wir schon die Massen an Touristen die lange und steile Treppe erklimmen und viele Soldaten, die offensichtlich für mehr Sicherheitsgefühl sorgen sollten. Wir wagten den Aufstieg und mussten oben angelangt feststellen, das der Blick über die Stadt leider im Dunst verschwand, trotzdem war der Ausblick gigantisch. Auch hier oben gab es wieder jede Menge Selfie-Schiessende Touristen. Der Erfinder des Selfiesticks muss jetzt ein sehr reicher Mann sein. Wenn man das bunte Treiben so beobachtet, stellt man sehr schnell fest, dass es viel wichtiger ist, wie man selbst auf dem Foto aussieht und wenn dann noch ein bisschen Sehenswürdigkeit mit drauf ist, ist es das perfekte Foto. Ich glaube ja, dass die meisten noch nicht einmal wissen, was sie da im Hintergrund ihres Selfies mit abbilden. Was ist nur aus der guten alten Reisefotografie geworden, die sich die daheim Gebliebenen in stundenlangen Diavorträgen ansehen mussten ;).

Nun ja, nach einer kurzen Pause gönnten wir uns eine Massage, nachdem Daniel gestern Abend seine allererste Fußmassage (sagen wir es mal so) versucht hat zu geniessen, traute er sich mehr und so versuchten wir der Masseurin zu erklären, was geht und wo besonders Vorsicht angebracht ist. Da Daniel jetzt gerade neben mir steht, hat er es offensichtlich gut überstanden, obwohl er kurz nach der Massage seinen Wortschatz noch nicht so richtig im Griff hatte. Später stellte er fest, dass die Masseurin Muskeln an Stellen gefunden hat, von denen er noch nicht einmal wusste, dass er da Stellen geschweige denn Muskeln hatte. Naja es ist halt wie immer, wenn die kleinen thailändischen Masseurinnen erst einmal die Schwachstelle gefunden haben, wird genau da gnadenlos zugegriffen, bis beide heulen ;). Aber am Ende ist immer alles gut und man fühlt sich wie neu geboren.

Den krönenden Abschluss des Tages fanden wir bei einer Muay Thai Boxveranstaltung, 6 Kämpfe – davon drei KO’s. Obwohl es nur für Touristen war, kann man sich aber gut vorstellen, wie ein ernsthafter Kampf aussehen könnte. Das ist schon unglaublich, wie die sonst so friedlichen und überaus freundlichen Thais auf einander ohne Rücksicht losgehen.

Nun ja, was gibt es sonst noch so zu sagen? Wir sind beim Essen zum Streetfood übergegangen und Daniel traut sich langsam an das unbekannte und scharfe Essen. Nun geht es erstmal weiter mit unserer Rundreise und in drei Stunden weiß auch Daniel wohin. Kleiner Tip: Er braucht ein Visum. Euch allen einen schönen Sonntag.

Noch ein paar Bilder vom Kochkurs:

Noch mehr Bilder:

 

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Anja

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