Chiang Mai

Oh Du wunderbares Chiang Mai – das ganze Gegenteil vom hektischen, lebhaften und leuchtenden Bangkok. Schon die Ankunft am Flughafen ist um ein Vielfaches entspannter, da sehr sehr sehr viel kleiner. Grundsätzlich geht es hier ruhig und entschleunigt zu, meistens jedenfalls. Wir haben treffsicher einen anderes Chiang Mai vor uns. Es ist und das scheint ein echtes Event zu sein, „Walking Street Chiang Mai 2019“, auch schön. Die Hauptstraßen sind für Autos und Mopeds gesperrt und dafür haben sich tausende kleine Straßenhändler breitgemacht. Es gibt alle Köstlichkeiten zum Probieren, Musik und jede Menge Souvenirs zum shoppen. Schönes, Praktisches, Handwerkskunst und alles völlig überflüssig. Solche Souvenirs sind ja leider – egal in welchen Urlaubsland – nur im Moment des Kaufes unwiderstehlich. Zu Hause sind die Farben anders, passen sie auch nicht wirklich irgendwo dazu und spätestens jetzt bereut man die Geldausgabe. Wir können dem ganzen Mamon aber ganz gut wieder stehen.

Silvestertag

Heute steht ein Bummel durch die verschiedenen Wat’s in der Old City auf dem Programm und auf jeden Fall eine Massage. Irgendetwas scheinen die Thais auch zu feiern, denn alle Wat’s waren besonders geschmückt und wurden offensichtlich für eine große Veranstaltung vorbereitet. Stühle, Stühle und viele Thais. Wir fotografierten und fotografierten und dann gönnten wir uns einen Ausflug in ein Spa. Daniel hat sich 1 1/2 Stunden Schultern und Nacken (ja auch die Füße und vor allem die Waden waren wieder mit dabei) massieren lassen und ich gönnte mir 2 Stunden Fuß-, Thai- und Aromaölmassage. Wir waren sowas von tiefenentspannt. Einfach nur göttlich. Den Abend verbrachten wir mit einem Dinner im Hotel und anschließend draußen im Getümmel.

Schau mal die Sterne sind ganz orange ——– und sie bewegen sich ——– und vor allem so schnell. Es dauerte eine kleine Weile bis ich erkannte, dass das aufsteigende Lampions waren. Das sah wunderschön aus. Unsere gesellte sich dazu und flog wer weiß wohin. Diese Tradition finde ich wunderschön. Das ganze Schauspiel zu fotografieren war allerdings sehr schwer, da stockdunkel und schnelle Bewegung. Ich bitte zu entschuldigen, dass die Fotos diese wunderschöne Stimmung nicht wiedergeben. Das ein oder andere Feuerwerk gab es auch aber nur sehr sparsam und Böller gab es gar nicht. Wirklich sehr angenehm.

Den Neujahrstag nutzten wir für einen Ausflug ins – in den Bergen liegende – Wat Doi Suthep. Allein die Fahrt dorthin ist schon ein Abenteuer und die Thais scheinen Serpentinen magentechnisch nicht so gut zu vertragen 😉 Gott sei Dank gibt es ja offene Fenster. Der Aufstieg war wie immer anstrengend (da kann ich nachher gleich ein Eis mehr essen). Oben angekommen entschädigt der Ausblick und natürlich das goldene Wat alles. Jetzt machen wir mal etwas Kultur und morgen geht es weiter nach Krabi zum entspannen und Sonne fangen.

Euch allen ein Happy New Year.

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Anja

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